Untestbar!

Indika

Manchmal weiß man ziemlich schnell, ob ein Spiel etwas für einen ist – und manchmal kommt man gar nicht erst so weit.

"Indika“ von Odd Meter und 11 bit studios gehört für mich leider zur zweiten Kategorie. Gespielt auf der Nintendo Switch, bin ich schlicht nicht einmal bis zum Titelbildschirm gekommen. Der Grund: Bereits dort verlangt das Spiel eine Geschicklichkeitseinlage, die ich einfach nicht geschafft habe. Bei vier Anläufen zu verschiedenen Zeiten bin ich jedes Mal gescheitert. Ouch!

Das mag für viele kein Problem sein – für mich war es das Aus. Und genau hier liegt auch mein größter Kritikpunkt: Ein Spiel, das mich nicht einmal starten lässt, hat ein grundlegendes Zugänglichkeitsproblem. Gerade für Spieler, die vielleicht nicht mehr die schnellsten Reflexe haben oder einfach ein ruhigeres Spielerlebnis suchen, ist das eine unnötige Hürde.

Dabei wirkt "Indika“ auf den ersten Blick interessant. Atmosphäre, Stil und die ungewöhnliche Prämisse in den Berichten und Bildern aus der offiziellen Pressemitteilung machen neugierig. Umso frustrierender ist es, wenn man an einer solchen Einstiegshürde scheitert, bevor das eigentliche Spiel überhaupt beginnt.

-ts


HILFE

 Vielleicht verbirgt sich hinter dem Titel ein spannendes Erlebnis (ich bin mir sogar sicher). Für mich bleibt es jedoch ein Spiel, das ich nie wirklich spielen konnte.

Entsprechend kurz fällt das Fazit dieses Mal aus und ich gehe lieber wieder Cyberpunk spielen.

-ts

MARTIN MEINT:

 … okay, das war kurz. Kurz und enttäuschend. Und wenn Ihr jetzt in den Leserbriefen eine Diskussion anfangen wollt "ob das noch Videospiel-Journalismus ist" – natürlich ist es das! Solche Situationen passieren und das nicht nur dem armen Thorsten. Auch Ihr habt sicherlich schon öfter geragequittet, gelangweilquittet oder wasauchimmergequittet. Ich erinnere mich gerade an "Starfox Adventures", eines meiner All-Time-Lieblingstitel für die einsame Insel. Da gibt es ein Minispiel, in dem Ihr schnell auf eine Taste hämmern müsst. Ich habe es damals erst geschafft, nachdem ich mir einen Controller mit Dauerfeuer gekauft habe. Ich war damals noch nicht der krasse Bullethell-Typ und entsprechend verkümmert waren meine Trigger-Muskeln. Auch solche Dinge sind Teil von gutem – oder eben schlechtem – Spieledesign und entsprechend muss darüber geschrieben werden.

-mn

System: Switch (auch für PS5)
Genre: Narrative Adventure
Developer: Odd Meter
Publisher: 11 bit studios
Schwierigkeitsgrad: zu hoch für Thorsten
UPE: 33,99 €
Spielzeit: Vier Anläufe
USK: 16 (PEGI 18)
Muster von: Terminals


Spiel-
Spaß:
?
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